Aktuelles
Crea in me - Gottesdienst erfrischend und kreativ anders

Am Sonntag 26. Februar starten wir eine neue Form von Abendgottesdiensten. Gott schenkt uns viele Begabungen. Seine Idee ist es auch, dass wir diese Talente zur vielfältigen Verkündigung des Evangeliums einsetzen und uns nicht nur auf das Wort und einen speziellen Musikstil reduzieren. Mit dem Projekt „Crea in me – Gottesdienst erfrischend und kreativ anders“ versuchen wir diese Idee umzusetzen. „Crea in me“ ist der Anfang eines bekannten Liedes und heisst auf Deutsch „schaffe in mir“. Gemeint ist die Bitte an Gott, schaffe in mir Neues, einen neuen Geist, eine neue Kraft, neue Freude. „Crea in me“ – der Gottesdienst zum Ankommen, zum Genießen, zum darüber Stolpern und um seine Mitte zu finden - damit der Glaube frische Kraft und neue Tiefe bekommt. . Der erste „Crea in me – Gottesdienst“ hat das Thema: „Spitaugschichte - mit blonde u kaffifarbige Ängel“. Kommen sie und lassen sie sich überraschen.
Glaube am Montag

"Glaube am Montag" – ein gemeinsamer Lernprozess.
Neue Aufmerksamkeit für das Christ SEIN quer durch die Woche. Entdecken, dass der Glaube vielleicht Privatsache, aber kein Geheimnis ist. Nachdenken über den sinnvollen Zusammenhang zwischen Sonntag und Alltag.
Eine Veranstaltungsreihe der reformierten Kirchgemeinden Dürrenroth, Eriswil, Huttwil, Walterswil und Wyssachen
Kauf des Pfarrhauses
Die Kirchgemeindeversammlung vom 8. Dezember 20122 beschliesst den Kauf des Pfarrhauses

Dein Wort sucht meine Antwort

Dein Wort sucht meine Antwort – der besondere Glaubenskurs.
Entlang dem Kirchenjahr lade ich freundlich zu
einem Glaubenskurs mit der Bibel ein. Impulstexte aus der Bibel zu Weihnachten.
Edelsteine und Stolpersteine. Die beiden Kursabende sind je in sich
abgeschlossen und können gut auch einzeln besucht werden. Es braucht keine
Anmeldung. Jeweils um 20 Uhr im Pfarrhausstöckli.
„Die Hintertür von Bethlehem“
Donnerstag, 1. Dezember und Dienstag, 13. Dezember jeweils um 20.00 Uhr im Pfarrhausstöckli
Freundlich lädt ein Pfr. Iwan Schulthess.
September 2011 - Seniorenferienwoche in der Lenk

Vom 03. bis 09. September 2011 verbrachten 19 Frauen und Männer aus Dürrenroth und Walterswil mit drei Begleiterinnen gemeinsame Ferientage an der Lenk. Das Hotel Wildstrubel wurde rasch zu einem Zuhause. Gemeinsam Essen, Wandern, Ausflüge machen, Singen und Plaudern, Turnen und Spielen bringt für die meisten Abwechslung von ihrem sonstigen Tagesablauf. Trotzdem blieb für jedes Zeit, eigenen Aktivitäten nach zu gehen. Schwimmen im Hallenbad, Flanieren im Dorf, Verweilen bei einem Kaffee oder Faulenzen und Lesen sowie ausgiebig Spaziergänge oder Plauderstunden trugen zur guten Laune bei. Der Ausflug mit dem „Rössliwagen“ an die Simmenfälle, die holprige Busfahrt auf die Iffigenalp und der Ausflug auf den Bühlberg durften wir bei gutem bis wunderschönen Wetter geniessen. Auch der Abstecher mit der Gondelbahn Betelberg-Leiterli erfreute viele Gemüter. Am Abend versammelte sich die Gruppe jeweils zu einer Andacht. In diesem Jahr widmeten wir uns dem Hirtenbub, Krieger, König und Psalmdichter David. Eine gelungene Abwechslung brachte uns auch der dreitägige Besuch von Pfarrer Schulthess. Seine Beiträge waren spannend, bewegend und so abwechslungsreich, dass wir ihn nur ungern ziehen liessen. Die Gruppe musste in dieser Ferienwoche den plötzlichen Tod der Ferienteilnehmerin Lilli Jordi zur Kenntnis nehmen und erfahren, wie nah Freude, Schmerz und Trauer sind.
Brigitt Scheidegger
15. Mai 2011: Amtseinsetzungsfeier von Pfr. Iwan Schulthess
Mit einem bewegenden Festgottesdienst wurde der neue Walterswiler Pfarrer Iwan Schulthess in sein Amt eingesetzt. Er übernimmt ein 55-Prozent-Pensum und ist ausserdem als Synodalrat tätig. Die Verantwortlichen verliehen der eindrücklichen Installationsfeier eine ganz persönliche Note. (Bericht von Elsbeth Anliker, Unteremmentaler, vom 21.5.2011)
Still ist es im Kirchenraum. Die Holzbänke sind fast bis auf den letzten Platz besetzt. Vorne im Chor fallen ein paar Sonnenstrahlen durch die hohen Fenster. Pfarrer Gottfried W. Locher, Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, richtet sein Wort an die versammelten Menschen in der Walterswiler Kirche: «Liebe Gemeinde, sind Sie käuflich?» Mit dieser Frage führt er direkt in den Predigttext aus Paulus 1 (Korintherbrief 7, 23): «Ihr seid teuer erkauft worden; werdet nicht Sklaven von Menschen.» Hier-über predigt Gottfried W. Locher an der feierlichen Intstallationsfeier von Pfarrer Iwan Schulthess.
Feierliche Installation
Höhepunkt der Feier ist die Übergabe der Wahlurkunde an Pfarrer Iwan
Schulthess durch Regierungsstatthalter Martin Sommer. Er betont in seiner Rede:
«Es ist immer wieder ein gros-ses, wichtiges Ereignis, wenn ein Pfarrer nach
seiner Wahl feierlich in die Kirche einzieht.» Gemeindepräsident Ernst Lanz und
Kirchgemeinderäte wünschen Iwan Schulthess viel Freude in seinem neuen Amt.
Kirch-ge-mein-depräsidentin Therese Mumenthaler begrüsst den Pfarrer und schenkt
ihm eine Schatztruhe mit sorgfältig ausgesuchten, symbolischen Gegenständen:
einen Schlüssel beispielsweise, um die Herzen der Menschen zu öffnen, oder eine
Kerze, die auch dunkle Wege erhellen soll. Sehr herzlich kommentiert sie dazu
und lässt es auch an feinem Humor nicht fehlen, sodass gar mancher Lacher durch
den Kirchenraum tönt.
Bibelkurs und Familienarbeit
«Meine wichtigste Aufgabe ist jetzt, die Leute zu besuchen, um sie kennen
zu lernen und zu hören, was sie beschäftigt», sagt Pfarrer Schulthess, der
Herzlichkeit und Wärme ausstrahlt. «Ich denke», sagt er überzeugt, «Gott will,
dass ich mit den Menschen hier in Walterswil unterwegs bin.» Iwan Schulthess
predigte vorher 22 Jahre lang in der Kirchgemeinde Jegenstorf. Er hat sich aber
auch anderweitig eingesetzt: Beispielsweise hatte er sich für die Kinderkirche
und die Medienarbeit engagiert. Während zehn Jahren war er zudem
«saemann»-Vorstandsmitglied. Sein Credo: «Ein Pfarrer allein macht keine Kirche
aus.» Deshalb wolle er den Gottesdienst so aufbauen, dass er von Freiwilligen
mitgestaltet werde. Bereits habe er auch gehört, dass ein Bibelkurs willkommen
sei. Überhaupt die ganze Familienarbeit liegt dem neuen Pfarrer sehr am Herzen.
«Und ein bisschen möchte ich das kleine Walterswil mit Orten in der weiten Welt
verbinden», sagt Iwan Schulthess lächelnd.
Menschen sind freigekauft
«Iwan Schulthess muss zwar Fein- und Taktgefühl haben», so Pfarrer
Gottfried W. Locher zum Abschluss, «aber er muss auch Klartext reden.» Er solle
in Walterswil offenbaren, dass Menschen frei sind und nicht als Geknechtete
durchs Leben gehen sollen. «Denn Christus hat uns freigekauft von der Macht der
Sünde, und weil wir das glauben, heissen wir Christen.» Anschliessend an den
Gottesdienst waren alle zu einem feinen Apéro und damit zum «weltlichen» Teil
der Feier eingeladen.
Elsbeth Anliker
1. Mai 2011: Eine froh- und freimachende Kirche

Liebe Gemeinde
Mein erster Kontakt mit Walterswil geht auf einen wunderschön sonnigen Herbstabend im letzten Jahr zurück. Ich wollte mir die Kirche, das Dorf und die Gegend ansehen und dabei die Frage prüfen, ob ich hier eine künftige Aufgabe und Herausforderung als Pfarrer finden könnte. Auf dem Weg vom Parkplatz zur Kirche kam ich sofort mit ein paar Leuten aus dem Dorf ins Gespräch. Unkomplizierte, freundliche und offene Menschen vermittelten mir unbewusst den Eindruck, dass ich hier willkommen sein könnte. Ermutigende Gespräche mit dem Kirchgemeinderat verstärkten diesen Eindruck. So freute ich mich im vergangenen Januar über die Wahl durch die Kirchgemeinde als neuer künftiger Pfarrer von Walterswil.
Und nun beginne ich also am 1. Mai diese neue Herausforderung und ich freue mich darauf. Besonders darauf, die Menschen hier kennen zu lernen und mit ihnen das Leben zu teilen. Dabei will ich versuchen, ihnen mit der Guten Nachricht von Gottes Liebe zu dienen, mich mit ihnen zu freuen, dort wo das Leben gelingt und mit ihnen das Schwere zu tragen, wo das Leben uns vor grosse Herausforderungen stellt.
Die Kirche wird von Gottes Liebe gehalten und bewegt, und nicht nur die Kirche. Als Pfarrer lasse ich mich selber von dieser Liebe bestimmen und prägen. Gottes Barmherzigkeit, Treue und Geduld ist mir immer wieder Trost und Motivation für mein eigenes Leben und ich hoffe, etwas von dieser Zuversicht auch hier weitergeben zu können.
Die Zusage von Gottes Liebe gerade dort, wo wir versagen oder uns schwach fühlen, weckt in mir die Vision einer froh- und freimachenden Kirche. Mit meiner Seelsorge, meinen Hausbesuchen, meinen Predigten und meinem kirchlichen Unterricht will ich versuchen, etwas zur Erreichung dieses Ziels beizutragen.
Nach über 20 Jahren in einem Vollzeitpfarramt einer Berner Agglomerationsgemeinde, erfülle ich künftig nun zwei Aufgaben. Neben dem Pfarramt wirke ich auch im Synodalrat mit, wo ich das Departement Katechetik vertrete. Zwei Aufgaben, die sich für mich ideal ergänzen und gegenseitig befruchten.
Nun schaue ich mit freudiger Erwartung allen Begegnungen entgegen. Ich bin froh und dankbar, wenn ich viele mir offene Türen antreffe. Die Tür des Pfarrhauses jedenfalls steht allen weit offen.
Herzlich Pfr. Iwan Schulthess
16. Januar 2011: Neuer Pfarrer: Iwan Schulthess
Die Kirchgemeindeversammlung hat am 16. Januar 2011 Herrn Pfarrer Iwan Schulthess, Jegenstorf zum neuen Pfarrer von Walterswil gewählt. Herr Schulthess hat sein Amt auf den 01. Mai 2011 in Walterswil angetreten und ist im Pfarrhaus eingezogen. Am 15. Mai 2011 fand in der Kirche Walterswil die eindrückliche und würdige Amtseinsetzungsfeier statt.









